Hahnheimer Bogensportler verpasst knapp das Podest
Unter besten Bedingungen fand die Deutsche Meisterschaft des Deutschen Bogensportverbandes statt. Insgesamt neun Bogensportler aus Rheinland-Pfalz stellten sich der Herausforderung und kämpften um gute Platzierungen. Mit dabei war auch der Hahnheimer Christoph Kissinger, der sich auf spannende Wettkampftage freuen durfte.
Schon der erste Wettkampftag hatte es in sich. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr hohen Temperaturen waren die Bedingungen für die Schützen durchaus anspruchsvoll. Besonders die Hitze forderte den Sportlern einiges ab. Glücklicherweise führte ein Teil der Wettkampfstrecke durch den Wald. Der Schatten der Bäume sorgte dort für angenehme Abkühlung und machte die sommerlichen Temperaturen deutlich erträglicher.
Für Kissinger verlief der erste Tag besonders erfolgreich. In der Drei-Pfeil-Runde zeigte er eine starke Leistung und bewies Nervenstärke sowie eine gute Treffsicherheit. Mit seinen Ergebnissen konnte er sich zunächst den dritten Platz sichern und damit eine hervorragende Ausgangsposition für den zweiten Wettkampftag schaffen.
Am zweiten Tag waren die Temperaturen zwar nicht mehr ganz so hoch, dennoch blieben die Bedingungen angenehm sommerlich. Die lange Wettkampfbelastung machte sich bei Kissinger jedoch zunehmend bemerkbar. Vor allem die in der Vorbereitung zu kurz gekommenen Trainingszeiten rächten sich nun. Mit fortschreitendem Wettkampf ließ die Kraft nach, wodurch er nicht mehr ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen konnte.
Am Ende musste Kissinger seinen dritten Platz abgeben und beendete die Deutsche Meisterschaft auf einem starken vierten Platz. Auch wenn der Sprung auf das Podest damit knapp verpasst wurde, kann er auf eine insgesamt erfolgreiche Meisterschaft zurückblicken.
Neben den sportlichen Ergebnissen stand für die Teilnehmer aber auch der gemeinsame Spaß am Bogensport im Vordergrund. Die Wettkampftage wurden von einer guten Stimmung und einem fairen Miteinander begleitet. Für die neun Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz war die Deutsche Meisterschaft damit nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein schönes gemeinsames Erlebnis.